Samstag, 23. April 2016

Mittwoch, 9. März 2016

Zweiter Tag der hessischen Schulkinowochen

"Elser" - er hätte die Welt verändert






Auch heute habe ich mir bei den Schulkinowochen wieder einen Film zum Themenkomplex Widerstand angesehen. "Elser" von Oliver Hirschbiegel, der als Regisseur vor dem Film auch über die Leinwand ein paar einleitende Worte an das Publikum richtet.


Georg Elser, der neben anderen Hitler Attentätern wie Stauffenberg oder Bonhoeffer auf Grund seiner vollkommen allein durchgeführten und letztendlich nicht politisch motivierten Tat, lange in Vergessenheit geraten war, wird hier nun endlich ein Denkmal gesetzt.
Der mit Christian Friedel als Elser toll besetzte Film ( besonders erwähnenswert fand ich außerdem Karharina Schüttler als Elsers Geliebte) beginnt mit dem gescheiterten Attentatsversuch, der Festnahme und der Befragung Elsers. Von diesem Punkt aus wird in Rückblenden die Jugend und die Entwicklung von Georg Elser bis hin zu dem Tag, an dem er Hitler und seine Führungsriege in München ausschalten will, erzählt.

Elser plant den Anschlag

Elser im Verhör



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Viele interessierte Fragen im anschließenden Filmgespräch machen deutlich, wie sehr der Film die Jugendlichen angesprochen hat. Anders als gestern beim Eröffnungsfilm stehen aber diesmal mehr die historischen  Fragen im Vordergrund. Ich bin sehr beeindruckt, wie viel Wissen bei den Schülerinnen und Schülern zur Thematik bereits vorhanden ist. Bewundert wird der Mut von Elser, der als Vorbild dafür dient, alles gründlich zu hinterfragen, was um einen herum passiert und mutig genug zu sein, auch Entscheidungen gegen die Mehrheit zu treffen.

Christian Friedel als Georg Elser

Christian Friedel und Katharina Schüttler













Montag, 7. März 2016

Beginn der 10. Hessischen Schulkinowochen



Eröffnungsfilm Anne Frank

Heute wurden die 10. Hessischen Schulkinowochen eröffnet. Neben zahlreichen einführenden Worten wurde auch der Preis im Wettbewerb um den besten Trailer für die diesjährigen Schulkinowochen vergeben, welcher unter den hessischen Schulen ausgeschrieben war.
Den ersten Platz mit einem sehr fröhlichen und lustigen Trailer ging verdientermaßen an die Emil Lichtigfeld Schule aus fFankfurt.
Stolz nahmen die "Jung - Filmer" ihren Preis in Empfang:


Anschließend folgte als Eröffnungsfilm der neue Film "Das Tagebuch der Anne Frank" von Hans Steinbichler.
Getragen wird der Film hauptsächlich von der großartigen Lea van Acken in der Rolle der Anne, die die Sorgen, die Ängste und die Wut, aber auch die Hoffnung, die zarte erste Liebe und überhaupt die verwirrende Gefühlswelt eines jungen Mädchens unglaublich fesselnd darstellt. Durch ihre Augen und durch ihre Stimme lebt der Zuschauer selbst zwei Stunden im Versteck der Familie Frank in Amsterdam.



Im anschließenden Filmgespräch mit der Kamerafrau des Filmes und einer Vertreterin der Anne Frank Begegnungsstätte Frankfurt mit den Jugendlichen gab es viele positive, aber auch nachdenkliche Stimmen. Die Jugendlichen stellten den Bezug zur heutigen Situation her und alle waren sich einig, dass Toleranz und  respektvolles Miteinander heute wichtiger denn je sind und dass Filme wie dieser uns daran erinnern können und müssen.

Filmgespräch im Anschluss an den Film
auf dem Rückweg komme ich zufällig an dieser Anne Frank  Gedenktafel am Dornbusch vorbei

Dienstag, 16. Februar 2016

Kinderbuch Ausstellung im Klingspor Museum in Offenbach



Wer wie ich (fast) die tolle alljährliche Kinderbuchausstellung im Offenbacher Klingspor Museum verpasst hat, der hat jetzt die Gelegnheit, wenigstens ein paar schöne Bilder und Bücher hier im blog anschauen zu können. Ich habe es nämlich am vorletzten Tag doch noch geschafft. Wie immer toll und sehr lohnend - für Eltern und Kind!!! Also: schon mal Knoten ins Taschentuch für die nächste.                                      
                                                        
                                                         








Sohn liest gleich drei Bücher in der Leseecke










Das war unser absolutes Lieblingsbuch!!!!!
besser kann man Kinder das Thema Flucht nicht erklären

Jetzt noch einge der schönen Plakate aus vergangenen Jahren:









Donnerstag, 11. Februar 2016

Hessische SchulKinoWochen









10. SchulKinoWochen Hessen 

Kinoleinwand statt Pult und Tafel: Zum zehnten Mal laden die hessischen SchulKinoWochen Kinder und Jugendliche aller Schulformen und Jahrgänge ins Kino ein. Vom 7. bis 18. März zeigen 80 Kinos in Hessen Schulklassen Filme zum ermäßigten Preis von 3,50 Euro. Ob deutsche Kinderfilm-Klassiker wie DIE UNENDLICHE GESCHICHTE, der Dokumentarfilm MALALA – IHR RECHT AUF BILDUNG über die junge Friedensnobelpreisträgerin 2014 oder die Verfilmung von Otfried Preußlers Kinderbuch RÄUBER HOTZENPLOTZ: Mit 100 Spielfilmen im Programm werden Filme nicht als Unterhaltungsmedium, sondern als Kultur- und Bildungsgut vermittelt. Das Angebot von VISION KINO und dem Deutschen Film-institut fördert die Medienkompetenz der Kinder und Jugendlichen. Lehrkräfte erhalten für die Vor- und Nachbereitung ihres Unterrichts pädagogisch aufbereitetes Begleitmaterial. Der Besuch der Kinovorstellung wird als Unterrichtszeit anerkannt. Wer mit seiner Klasse dabei sein möchte, sollte sich schnell an das Team im Deutschen Filminstitut wenden (hessen@schulkinowochen.de oder 069 961220-685). Anmeldeschluss ist der 22. Februar 2016.


Auch einige Kinderbuch Verfilmungen sind im Programm:

Der kleine Prinz


Das kleine Gespenst



Der kleine Nick



Der Räuber Hotzenplotz





Donnerstag, 28. Januar 2016

Grimm Welt in Kassel


Wir haben endlich die Grimm Welt in Kassel besucht: ein tolles Museum (auch architektonisch!!), welches die Gebrüder Grimm nicht nur als Geschichtensammler und Märchenschreiber vorstellt, sondern vor allem auch Ihre Verdienst um die deutsche Sprache würdigt.
www.grimmwelt.de
Ein Besuch lohnt sich auf jeden Fall - für die ganze Familie. Aber viel Zeit einplanen. Man kann ohne Probleme einen ganzen Tag dort verbringen und in die Welt der Gebrüder Grimm eintauchen.

die tolle moderne Architektur des Museums

die unzähligen Sprachen, in die die Grimm´schen Märchen übersetzt wurden




wunderschöne Scherenschnitt Instalationen aus hauchzartem Papier über das Leben der beiden Brüder



so viel Tinte haben die Gebrüder Grimm in ihrem Leben gebraucht